Monet – Cézanne – Matisse

The Scharf Collection

12.3. – 9.8.2026

Monet – Cézanne – Matisse
Claude Monet, Waterloo Bridge, 1903

Datum

12.3. – 9.8.2026

Ort

» Kunstpalast
  • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

  • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

  • Mitglieder des Freundeskreises: frei

Bitte beachten Sie, dass in der Ausstellung nur Taschen bis maximal DIN-A4-Format mitgeführt werden dürfen. Größere Taschen, Rucksäcke und Jacken müssen an der Garderobe abgegeben werden.

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Monet, Cézanne, Matisse – es gibt kaum einen wegweisenden Namen der Moderne, der nicht in der Scharf Collection vertreten ist. Erstmals wird die bedeutendste deutsche Privatsammlung des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Pierre Bonnard, Vase mit Blumen, 1933
Pierre Bonnard, Vase mit Blumen, 1933

Mit rund 180 Exponaten zeigt der Kunstpalast die beeindruckende Bandbreite der Sammlung, die vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Neben Meisterwerken von Claude Monet, Auguste Renoir, Paul Cézanne und Pierre Bonnard werden auch Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec und Henri Matisse gezeigt – ein weiterer Schwerpunkt der Scharf Collection.

Bislang war die Scharf Collection ausschließlich anonym und nur durch wenige Leihgaben öffentlich zu sehen. Die gemeinsam mit der Alten Nationalgalerie in Berlin konzipierte Ausstellung, die dort ein großer Publikumserfolg war, wird in Düsseldorf um über 60 Werke ergänzt. Darunter sind Arbeiten von Edgar Degas und Henri Matisse sowie japanische Farbholzschnitte aus dem 19. Jahrhundert. Die Ausstellung versammelt Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus drei Jahrhunderten.

Henri Matisse, Ikarus, Tafel VIII aus der Folge Jazz (Buch aus zwanzig Illustrationen sowie Texten), 1947
Henri Matisse, Ikarus, Tafel VIII aus der Folge Jazz (Buch aus zwanzig Illustrationen sowie Texten), 1947

Die Scharf Collection geht auf einen Zweig der renommierten Berliner Sammlung Otto Gerstenbergs (1848–1935) zurück. Um 1900 begann er im großen Stil Kunst zu sammeln. Bald erweiterte er seine Sammlung mit Künstlern wie Francisco de Goya, John Constable und Gustave Courbet um europäische Malerei des 19. Jahrhunderts, bevor er sich der Kunst seiner Zeitgenossen zuwandte. Er trug hochkarätige Werke unter anderem von Edgar Degas, Claude Monet und Auguste Renoir zusammen, welche die Ausrichtung der heutigen Scharf Collection auf den französischen Impressionismus begründeten.

Pierre-Auguste Renoir, Junge Frau mit Blumenhut, 1877-1879
Pierre-Auguste Renoir, Junge Frau mit Blumenhut, 1877-1879

Die heutige Scharf Collection geht auf den Familienzweig Walther Scharfs zurück, der gemeinsam mit seiner Frau Eve und ihrem Sohn René an den französischen Schwerpunkt anknüpfte und die Sammlung um Schlüsselwerke ergänzte. Dazu zählt etwa Monets Waterloo Bridge (1903), Teil einer rund vierzig Gemälde umfassenden Serie, welche die berühmte Londoner Brücke im stetig wechselnden Farb- und Lichtspiel zeigt. Hinzu kam auch Pierre Bonnards intimes Gemälde Die große Badewanne (1937/39), das dessen Ehefrau Marthe in einer Badewanne liegend zeigt. Mit dem Künstlerbuch Jazz (1947) von Matisse ist eine Ikone der Moderne vertreten, die zwanzig seiner charakteristischen Papierschnitte vereint.

Paul Cézanne, Flusslandschaft mit Häusern, circa 1904
Paul Cézanne, Flusslandschaft mit Häusern, circa 1904

René Scharf erweiterte den Kern der Sammlung um Werke der klassischen Moderne und des Abstrakten Expressionismus wie von Sam Francis. Heute richten René und seine Frau Christiane Scharf ihren Blick auch auf die zeitgenössische Kunst und führen damit die familiäre Sammlungstradition in die Gegenwart fort. Zu den neueren Erwerbungen gehören internationale Positionen wie Robert Longo und Sean Scully, aber auch Künstler*innen der aufstrebenden Berliner Kunstszene. Sie verdeutlichen die Vielfalt der zeitgenössischen Malerei im Umgang mit Farbe und Form.

Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901) Jane Avril (Zustand I), 1893
Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901) Jane Avril (Zustand I), 1893

Das Interesse an den Möglichkeiten der Malerei prägt die Erwerbungen über alle vier Generationen an Sammler*innen hinweg. Die Scharf Collection zeigt so auch, wie Künstler*innen immer wieder voneinander lernen, aufeinander Bezug nehmen und künstlerische Ideen weiterentwickeln. Der chronologische Gang durch die elf Ausstellungsräume der Scharf Collection wird so zu einer Entdeckungsreise durch unterschiedliche künstlerische Ansätze – und die Idee, dass Erneuerung selten aus einem Bruch mit dem Alten entsteht, sondern darauf aufbaut.

Eine Ausstellung des Kunstpalastes, Düsseldorf, in Kooperation mit der Alten Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Kuratorin: Kathrin DuBois, Sammlungsleitung Malerei bis 1900, Kunstpalast

Sonder­öffnungs­zeiten

Von Freitag, 17. April, bis Sonntag, 26. April öffnet der Kunstpalast täglich bereits ab 10 Uhr. Zudem ist das Haus am Montag, 20. April, geöffnet. Donnerstag bis Samstag (23.–25. April) gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr.

Freitag, 17. April: 10–18 Uhr
Samstag, 18. April: 10–18 Uhr
Sonntag, 19. April: 10–18 Uhr
Montag, 20. April: 10–18 Uhr
Dienstag, 21. April: 10–18 Uhr
Mittwoch, 22. April: 10–18 Uhr
Donnerstag, 23. April: 10–21 Uhr
Freitag, 24. April: 10–21 Uhr
Samstag, 25. April: 10–21 Uhr
Sonntag, 26. April: 10–18 Uhr

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Audio­guide


Erstmals wird die Scharf Collection präsentiert, eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Begeben Sie sich mit unserem Audioguide auf eine 45-minütige Entdeckungsreise durch die Ausstellung mit umfassenden Werkbesprechungen und persönlichen Erzählungen des Sammlers René Scharf. Viel Spaß! 

Länge: 45 Minuten
Sprache: Deutsch
Verfügbarkeit: 12.3.–9.8.2026

Dank ERGO ist der Audioguide bis einschließlich 9. Mai kostenfrei und für die restliche Laufzeit für 3€ erhältlich.

Die App ist kostenfrei im App Store (iOS) und bei Google Play erhältlich.

Entdeckerheft für Kinder


Für Kinder ab 6 Jahren, kostenlos an der Kasse erhältlich

Ausgerüstet mit dem Entdeckerheft macht Ihr Euch auf den Weg durch die Ausstellung. Ihr sucht Bilder, malt Muster und sammelt Eure Lieblingsbilder. Dann los, die Hefte liegen an der Kasse bereit!

Privat­führungen


Ob allein, zu zweit, als Geburtstagsgeschenk oder als Team-Event – entdecken Sie Monet – Cézanne – Matisse │The Scharf Collection im Rahmen einer Privatführung!

Unsere erfahrenen Kunstvermittler*innen geben Ihnen und Ihrer Gruppe einen kompakten Überblick über die Ausstellung und gehen gerne auf Ihre Fragen und Interessen ein.

Privatführungen sind Überblicksrundgänge durch unsere Sonderausstellungen oder die Sammlung und können individuell für Ihre Gruppe gebucht werden.
Die Gebühr für eine 60-minütige deutschsprachige Führung beträgt 88 €, zzgl. Eintrittspreis für alle Teilnehmer*innen.

Pro Führung können maximal 20 Personen teilnehmen.

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Katalog zur Aus­stellung

Hrsg. Kunstpalast, Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin | 244 S. | 200 meist farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Hardcover | Museumsausgabe: 39,90 €

48,00 €

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Geschenkset: Katalog + Zwei Eintritts­gutscheine

Hrsg. Kunstpalast, Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin | 244 S. | 200 meist farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Hardcover

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Begleit­programm

    René und Christiane Scharf, Foto: Anne Orthen
    René und Christiane Scharf, Foto: Anne Orthen

    René und Christiane Scharf im Gespräch mit Kathrin DuBois

    Di 14.4.2026, 18:00 Uhr

    Die Scharf Collection führt in vierter Generation einen Zweig der bedeutenden Berliner Sammlung Otto Gerstenberg weiter, deren Schwerpunkt auf französischer Kunst von den Anfängen der Moderne bis in die Nachkriegszeit reicht. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane Scharf den Blick auch auf zeitgenössische internationale Positionen, unter anderem mit Werken von Sam Francis, Martin Eder und Katharina Grosse.

    Im Gespräch mit Kathrin DuBois, Kuratorin der Ausstellung, sprechen sie über die familiäre Sammlungstradition, ihr besonderes Interesse an dem Medium Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten.

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